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Aktuelles / Gemischtes / Blog

Hier wolle ich alle Themen unterbringen, die mir Momentan durch den Kopf gehen, also eine Art Blog oder Tagebuch erstellen.

Außerdem möchte ich euch einige Themen aufzeigen, die mich schon seit längerer Zeit beschäftigen, und zu denen ich mich bereits vor einiger Zeit geäußert habe. Teilweise habe ich diese Themen schon auf meiner anderen Webeite: www.sveninberlin.de veröffentlicht, und daher setzte ich einfach Links zu diesen Themen.

 

Am 17.7.13 hole ich meinen Golden Retriever Willi ab!!!

Auch wenn ich ewig nicht mehr an meiner Webseite gebastelt habe, so bekomme ich jetzt wieder Lust aus meinem Leben zu berichten. Nach meinem jahrelangem (lebenslangem) Wunsch und reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden mir einen eigenen Hund anzuschaffen. Es ist ein Golden-Retriever Rüde aus der Zucht von Katrin und Thomas Wagner (http://www.wagners-goldies.net).

Ich habe den Hund am kennengelernt, mich verliebt und ihn am 2.7.2013 gekauft und auf den Namen Willi getauft. Wenn Willi 8 Wochen alt ist darf ich ihn abholen und bei mir einziehen lassen. Ich verbringe momentan die Zeit damit meine Wohnung und Terrasse so Welpensicher und geeignet wie möglich zu gestalten, und habe schon 5 Bücher über moderne und vernünftige Hundeerziehung gelesen. Ich freue mich wie verrückt auf meinen Hund. Ich habe viel vor, und Willi muss noch viel lernen - ich auch, aber ich kann Bücher lesen - Willi nicht. Ich werde von Zeit zu Zeit hier von unserer gemeinsamen Zeit berichten, und natürlich viele Bilder veröffentlichen! Es wäre wirklich schön, wenn es mir gelingen würde einen glücklichen, ausgeglichen und zufriedenen Hund zu erziehen der ganz Hund sein darf - das heißt - seinen Platz im "Rudel" genau zu kennen, und nicht in die unangenehme Situation kommen muss, die Rudelführung übernehmen zu müssen, denn diesen Job erledige ich.

Ich möchte mir, und vielen anderen Hundehaltern beweisen, dass ein gut erzogener und ausgebildeter Hund auch ein glücklicher und psychich gesunder Hund ist. Diese Erziehung wird komplett ohne Gewalt, aber mit Konsequenz und auch mit der erforderlichen Autorität erfolgen - hoffentlich gelingt es mir bei diesen Hundeaugen wirklich immer Konsequent zu bleiben!

Erstes Kennenlernen

Gedanken zur Hobby- und Freizeitjagt - einem mörderischen Hobby

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, sagte:
„Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf.
Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."

Ganz so pauschal würde ich das Thema nicht angehen, aber die Hobby- und Freizeitjagt halte ich für ein echtes Übel unserer Zeit. Da ich kein Vegetarier bin, wäre es verlogen wenn ich mich gegen die Jagt von Tieren aussprechen würde, die anschließend der menschlichen Ernährung zugeführt werden. Ich hätte auch kein Problem damit eine Hirschsteak oder einen Rehrücken zu essen, wenn es gut zubereitet und wirklich professionell erlegt wurde. Sicher finde ich diese Art der Fleischgewinnung sogar besser, als die Massentierhaltung und die tierquälerischen Transporte durch ganz Europa, und die katastrophalen Zustände in machen Großschlachtereien. Die Horrobilder dieser Art der Fleischproduktion haben mich schon einmal für 4 Jahre zum Vegetarier werden lassen, aber ich esse halt gerne Fleisch, und so habe ich doch wieder gegen meine Überzeugung Fleisch gegessen. Ich fordere die Supermärkte und Einzelhändler auf mehr Bio-Fleisch ins Sortiment zu nehmen, denn ich wäre bereit weniger Fleisch zu essen, und auch mehr dafür zu bezahlen, wenn es aus einer nachgewiesen vernünftigen "Produktion" käme.

Bei den Hühnereiern ist es ja bereits gelungen, und wer immer noch die Eier aus Massentierhaltung und Käfighaltung kauft um wenige Cent zu sparen, der sollte sich einfach schämen.

Was mich zum Thema Jagt aber beschäftigt, das ist die sogenannte Hobby- Freizeit und Trophäenjagt. Also das töten von Tieren aus reiner Lust am töten.

Auf der Sveninberlin-Seite habe ich mich schon mal mit dem Thema: "Die Lust am Töten beschäftigt", und hier geht es zu diesem Artikel von mir!

Eine weitere Seite, die wirklich sehr umfassend das Thema Jagt/ Hobbi und Freizeitjagt behandelt, und natürlich eindeutig Position bezieht solltet Ihr euch wirklich mal in Ruhe ansehen. 2 Millionen Haushalte in Deutschland verfügen aufgrund der Jagtgesetzgebung über gefährliche Feuerwaffen. Immer wieder werden diese Waffen für schreckliche Verbrechen missbraucht, es werden unmengen von Bleihaltiger Munition in unseren Wäldern verschossen, und es gibt jedes Jahr viele Tote durch sogenannte Jagtunfälle. Viele der Jägern haben ein Alkoholproblem. Es ist zum Gruseln!

Hier ein wichtiger Link: http://www.abschaffung-der-jagd.de/

Die Katastrophe bei der Loveparade - wütende Gedanken, die mich nicht loslassen!

DeathparadeAls Berliner und ehemaliger Techno-Fan habe ich schon die allererste Love-Parade auf dem Kudamm mitgemacht. Ein paar hundert zugedröhnte Technofans sind mit Lautwummernder Techno-Musik beladenen Lastwagen hinterhergerannt – und getanzt. Das war lustig – überschaubar und originell – wenn auch kein Stück politisch, und ein Stück illegal ich kannte jedenfalls niemanden, der nicht irgendwelche illegalen Substanzen im Blut hatte.
Meine letzte Loveparade habe ich nur sehr kurz besucht. Ich bin 2003 zum "Großen Stern" im Berliner Tiergarten gelaufen – ich wohnte nicht sehr weit entfernt – hatte keine Drogen mehr im Blut und sah mich auf einmal ein einer Menschenmasse eingekesselt, die überwiegend völlig zugedröhnt, tanzte, schob, drängelte und schubste.
Obwohl dieser Platz damals theoretisch zu den Seiten hin offen war, und man vom Rand der Menschenmasse in den Tiergarten hätte ausweichen können, so hatte man schon dort in der Mitte der Menschenmenge keine Chance diese Massen zu verlassen. Mich überkam wirklich panische Platzangst – Kommunikation war aufgrund der zugedröhnten Menschen und der lauten Musik nicht möglich – ich wurde einfach weitergeschoben und fast zerquetscht, und dachte nur: Bloß nicht stolpern – dann bist du Tot! Schon ein offener Schnürsenkel hätte echte Lebensgefahr bedeutet - so ging es mir damals durch den Kopf, und mein Bedarf an Loveparade war für immer gedeckt.

Natürlich steht es mir nicht zu meine eigene Panikatakke von damals mit dem der schrecklichen Katasstrophe aus Duisburg zu vergleichen - die Panik und den Horror den die Opfer dieser furchtbaren Katastrophe erlitten haben, während sie niedergetrampelt wurden, und kurz bevor sie starben ist einfach unvorstellbar. Dieser Gedanke lässt mich nicht los - weil ich mir vorstellen kann, wie es den Menschen ergangen ist. Ich möchte damit nur ausdrücken, dass es auch bei einer "normalen" Loveparade schon sehr gefährlich zuging. Die Veranstalter dieser Loveparade standen sicher immr auf ihren VIP Wagen und haben das nicht miterlebt. Sie haben sich feiern lassen, gaben saudumme Statements und Interviews und zählten anschließend ihr Geld. Die Loveparade war schon immer sehr gefährlich - seit sie eine Massenveranstaltung geworden war.

Das war an der Siegessäule 2003 in einem großen Park- dem Tiergarten - mitten in Berlin, und nicht auf einem eingezäunten Gelände mit nur einem Zugang oder gar in einem Tunnel - was für ein Horror-Albtraum!

Als die Teilnehmer von Duisburg begriffen haben, in was für eine Todesfalle sie von den Veranstaltern gelenkt wurden, brach natürlich Panik aus. Viele Menschen, versuchtenüber die Böschung und die winzige Treppe zu entkommen, für viele andere war es schon für zu spät. Das sieht man doch überdeutlich auf den Bildern, die immer wieder ausgestrahlt werden, und hört es von den Teilnehmern dieser Horror Veranstaltung.

Das war doch der pure Irrsinn. Die Menschen, die das in Duisburg geplant, genehmigt und durchgeführt haben, gehören zur Verantwortung gezogen, aus Ihren Ämtern gejagt und bestraft. Das war nichts weiter als fahrlässige Tötung aus purer Profit- und Prestigegier!

Egal ob Veranstalter Schaller, die genehmigenden Behörden, der Bürgermeister Adolf S. und die Polizei – alle habe sich schuldig gemacht. Und mit Verlaub auch viele der Teilnehmer, die drängelten und schubsten haben eine Mitschuld an der Katastrophe.Wer sich freiwillig in ein solches Gedränge stürzt, der trägt auch eine gewisse Mitverantwortung. Das muss auch einmal gesagt werden.

Ich war 2003 jedenfalls heilfroh, als ich nach ca. 30 min irgendwie aus der Menschenmasse herausgekommen war, und ich habe mich dann sofort auf den Heimweg gemacht. Spaß ist für mich etwas anderes – und ich wundere mich fast, dass so eine schreckliche Katastrophe wie in Duisburg nicht schon viel früher geschehen ist - es hätte auch schon in Berlin geschehen können, und es gab ja auch schon Tote zuvor...Meistens Drogendelikte, Messerstechereien usw. Das wurde in Kauf genommen.

Fakt ist, dass die meisten Teilnehmer der Loveparade natürlich Drogen und/oder auf Alkohol konsumiert haben. Wer etwas anderes behauptet, der Lügt oder hat wirklich keine Ahnung von der Techno-Bewegung. Ektasie, Speed, Kokain und Alkohol sind nun mal ein wichtiger Bestandteil der Party für sehr vieler Raver. Nicht aller, aber sehr viele! Ich war selbst dabei, und schließe mich da nicht aus. Auch ich habe diese Partys gefeiert, und als ich keine Drogen mehr konsumiert habe, da haben die Partys auch keinen Spaß mehr gemacht. Zu eintönig und zu laut die Musik, zu viele Menschen, zu wenig Komunikation. Ich behaupte, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer irgendwelche Drogen im Blut haben, um diese Art von Party überhaupt genießen zu können – sicher sind es noch wesentlich mehr. Das sollte Algemeinwissen sein - jedenfalls für die Veranstalter und Behörden.

Dass die Städte – auch, und besonders die konservativ regierten – wegen der enormen Einnahmen und der prestigeträchtigen Berichterstattung in den Medien sich regelrecht um die Loveparade reißen, zeigt mir deutlich die Doppelmoral der Politiker.
Die Loveparade ohne Drogen würde nicht existieren! Eine Tatsache, die niemals öffentlich zugegeben wurde - auch nicht von den Medien, abgesehen von einigen Scherzen am Rande...

Der Trend zu immer mehr Speed/ Amphetamin  macht die Stimmung immer gefährlicher, aggressiver, rücksichtsloser und unberechenbarer.

Schon in Berlin haben bei der Loveparade wenige Leute abkassiert, und der Tiergarten wurde regelmäßig regelrecht zerstört, zugepisst und niedergetrampelt. Die Veranstalter ließen einen enormen Müllberg und einen kaputten Park zurück – ohne sich an den Kosten der Reinigung und Sanierung zu beteiligen. Als sie endlich dafür zahlen sollten, waren sie ganz schnell weg aus Berlin. Schon damals wurde ich ein Gegner dieser Massenveranstaltung, denn der Schaden, den die Allgemeinheit durch diese Loveparade erlitt, stand in keinem Verhältnis zum zweifelhaftem „Nutzen“ dieser Veranstaltung.

Diese Massenveranstaltung war immer schon gefährlich – und ich habe sie schon vor Jahren nicht mehr besucht – weil ich mich dort nicht sicher fühlte.

Wer dort hingeht, oder seine Kinder dort hingehen lässt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie sich in Lebensgefahr befinden – dass nicht schon viel früher so ein Unglück geschehen ist, ist nichts weiter als riesiges Glück.

1.5 Mio.. Menschen, die größtenteils zugedröhnt – oder angedröhnt zusammenkommen, sind eine nicht zu berechnende Gefahrenquelle. Die Tatsache, dass wirklich viele Drogen auf dieser Veranstaltung konsumiert werden, spricht niemand aus – schon gar nicht die konservativen Politiker, die die Veranstaltung mit durchgesetzt haben, aber es ist eine verdammte Tatsache.

Es würden schon ein paar Feuerwerkskörper von irgendwelchen Idioten geworfen – die es immer geben kann – ausreichen, um noch eine schlimmere Katastrophe und eine echte Massenpanik zu verursachen.

Von echten terroristischen Anschlägen mal ganz abgesehen, denn die Loveparade steht für alles, was Islamisten hassen. Sex, freie Liebe, nackte Haut, Drogen und Alkohol. Diese Tatsache traut sich auch niemand auszusprechen, aber die Gefahr besteht – und ist nicht zu leugnen.
Für mich auch ein Grund dass ich mich auf solchen Massenveranstaltungen nicht sicher fühle – und sie daher konsequent meide!

Es gibt aber viele Menschen, die dieses vermeidliche Gemeinschaftsgefühl sehr genießen, und sich dabei gut fühlen. Diese Menschen vertrauen blind auf die Organisation, und dass für eine sichere Durchführung gesorgt wurde. Immerhin haben wir Behörden die sich um so etwas kümmern - so der gefährliche Irrtum. Ein tödlicher Irrtum, wie die Katastrophe auf schreckliche Art bewiesen hat.

Wenn sich dann der verantwortliche Duisburger Bürgermeister nachdem schon 19 Menschen zu Tode gequetscht wurden noch immer vor die Mikrofone stellt, und behauptet die "Sicherheitsorganisation war stimmig" – dann verstehe ich die Menschen, die Morddrohungen gegen so viel politische Arroganz und Zynismus aussprechen – auch wenn ich es nicht billige. Dieser Mann ist meiner Meinung nach ein Verbrecher, der bestraft werden muss. Natürlich mit rechtsstatlichen Mitteln, aber da mit der Höchtsstrafe!

Die Art und Weise, wie Adolf Sauerland damit umgeht lässt mich zornig werden, und es ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Sofortiger Rücktritt und Anklage wegen fahrlässiger Tötung sind die einzigen Antworten auf dieses Handeln!


Ich hoffe, dass die Loveparade mit dieser Katastrophe beendet wird. (inzwischen wurde das ja auch so bekannt gegeben)

Die Loveparade war weder eine politische Veranstaltung, noch ein kulturell wichtiges Thema, sondern eine rein kommerzielle Riesenparty, Drogenkonsum, Alkohol, Laute Musik und nichts weiter. Viele Male ist es glimpflich verlaufen, aber diese Katastrophe war bei der Art und Weise der Planung keine Überraschung, sondern ist fahrlässig in Kauf genommen wurden. Hätten sich die Menschen vorher die Route und die Konzeption angesehen, wären wahrscheinlich nicht ganz so viele Menschen hingegangen, oder eventuell doch?

Immerhin haben die Medien - und damit meine ich sämtliche Medien - haben in den letzten Jahren ja unglaublich viel kostenlose Werbung für diese kommerzielle Massenveranstaltung gemacht. Das junge Menschen aus aller Welt da einmal dabei sein wollten, ist auch ein Resultat der massiven Werbung in den Medien. Wer kann es ihnen verdenken? Über die Gefahren - und die bestanden schon zu Berliner Zeiten, wurde eigentlich kaum berichtet. Das Drogenthema wurde auch nie so behandelt wie es sich gehört hätte.

Der RBB hat zu Berliner Zeiten der Loveparade ganztägige Sondersendungen ausgestrahlt, bezahlt von Rundfunkgebühren! Und das war nichts weiter als Werbung für eine kommerzielle Veranstaltung!

Die Welt wird nichts wichtiges verlieren, wenn es keine Loveparade mehr geben wird!
Mein tiefes Mitgefühl gilt den Opfern dieser Massenveranstaltung, und ihren Lieben. Ich kann mich nur ansatzweise in den Schmerz der Menschen hineinversetzen, die ihre Kinder, Freunde und Partner verloren haben - ich kann mich jedoch in die Menschen hineinversetzen, die in der Menschenmenge verletzt und zu Tode gekommen sind, denn ich finde Menschenmassen persönlich sehr bedrohlich. Ein Thema, dass mich nicht los lässt, weil es so schrecklich ist. Obwohl ich und meine Freunde nicht betroffen waren, so fühle ich mit den Betroffenen, und ich fühle mich schrecklich wenn ich daran denke!

Ich hoffe die Menschen haben jetzt verstanden, wie gefährlich diese Art von Massenveranstaltung ist, und lernen daraus. Ich bin jedoch pessimistisch.

Noch eine letze, persönliche, wütende Anmerkung:

Es ekelt mich an, wie sich die sämtlichen Verantwortlichen - Veranstalter, Ordnungsämter, Polizei und der Bürgermeister sich nach der Katastrophe gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben wollen!

Ihr alle habt diese Veranstaltung durch euer Verhalten und die Genehmigungen so erst möglich gemacht, und erst dieses Zusammenspiel hat diese schreckliche Katahstophe möglich gemacht.

Es ist eine Schande, das niemand von euch auch nur einen Teil dieser Verantwortung übernehmen will - Ohne eure grundfalschen Entscheidungen würde die 21 jungen Menschen noch leben! Und die über 500 Verletzten Menschen wären nicht traumatisiert worden. Wie könnt ihr nur so feige sein!

Wäre diese Veranstalltung jedoch normal, und ohne Zwischenfälle verlaufen, dann würdet Ihr euch alle in die Medien begeben, und euch im Erfolg sonnen, Werbung für eure Interessen damit machen, DVDs verkaufen und euch feiern lassen. Leider ist wegen eurer Fehler, eurer Arroganz, Ignoranz und Skrupelloser Inkompetenz alles auf schreckliche Weise schiefgegangen! Ihr kotzt mich an! Ich verachte euch dafür, und empfinde euch als menschlichen Abschaum!

Nicht weil ihr Fehler gemacht habt, sonder weil Ihr euch nach der Katastrophe so verhaltet, wie ihr euch verhaltet! Wie kann man nur so weiterleben? Ich könnte es nicht!

Diesen Text habe ich kurz nach der Katastrophe geschrieben. Inzwischen sind einige Monate vergangen, und Bürgermeister Sauerland ist noch immer im Amt, denn wenn er zurücktreten würde, dann wäre das für ihn persönlich ein finanzieller Verlust von Pensionsansprüchen.

Die Gier ist stärker als das Gewissen. In guter CDU Tradition werden solche Dinge ausgesessen. Kohl hatte es ja schließlich einer ganzen Generation vorgelebt, seine Frau blieb nur der Suizid und bis heute hat Kohl nicht die Spender genannt - aber das ist Geschichte.

Diese Partei ekelt mich an! Von wenigen Funktionären, die wirklich versuchen christlich und dabei auch noch demokratisch zu sein, wie Geißler, Süssmuth und eventuell noch Blühm mal abgesehen.

Nachtrag: "Am 11. Juli 2011 teilte die Duisburger Staatsanwaltschaft mit, dass die Erteilung der Genehmigung für die Loveparade 2010 rechtswidrig war. Sauerland entschuldigte sich öffentlich und erklärte, er hätte die „moralische Verantwortung früher übernehmen müssen“, räumte aber keine eigenen Fehler ein"

Abwahl: Quelle: Wikipedia

Nach dem Loveparade-Unglück wies Adolf Sauerland Rücktrittsforderungen zurück. Ein Abwahlantrag erhielt am 13. September 2010 im Stadtrat 41 Ja- gegenüber 28 Nein-Stimmen und verfehlte damit die erforderliche Zweidrittelmehrheit.[34] Außer Sauerland selbst, der wegen Befangenheitnicht an der Abstimmung teilnehmen durfte, blieben fünf Ratsmitglieder der Abstimmung fern.

Am 18. Mai 2011 verabschiedete der Landtag Nordrhein-Westfalen auf Antrag der Linken das Gesetz zur Einleitung von Abwahlverfahren von Bürgermeistern und Landräten durch Bürgerbegehren. Eine Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ sammelte daraufhin bis Mitte Oktober 2011 insgesamt 79.149 Unterschriften für einen Bürgerentscheid (das entspricht knapp 22 % der Wahlberechtigten). Bei der Abstimmung am 12. Februar 2012 wurde Adolf Sauerland bei einer Wahlbeteiligung von 41,53 % mit 129.626 Stimmen (85,75 % der abgegebenen Stimmen = 35,52 % der Wahlberechtigten) bei 21.538 Gegenstimmen (14,25 %) abgewählt.Sauerland selbst glaubte bis zuletzt nicht an einen Erfolg des Bürgerbegehrens und hatte bereits eine Rede vorbereitet, mit der er nach gescheiterter Abwahl seine Dankbarkeit über den Vertrauensbeweis der Bevölkerung ausdrücken wollte. Als die ersten Hochrechnungen bekannt wurden, zerriss er das Manuskript. Der Wahlausschuss der Stadt Duisburg bestätigte das Ergebnis am 15. Februar 2012, wodurch Sauerland mit Ablauf dieses Tages aus dem Amt schied.

Eine Entschuldigung bei den Opfern hat es von Sauerland bis heute nicht gegeben. So erlebe ich die christliche Politik der Union!

 

Mal was Schönes - Meine Unterwasserfotos aus Indonesien 2011 sind online!

Ich habe inzwischen einen Teil (237 Bilder) meiner Unterwasserfotos vom letztem Urlaub hochgeladen.

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